Montag, 6. Mai 2013

Der Journaldienst

Während dem Semester findet ihr uns Montags bis Donnerstags von 10:00 bis 15:00 Uhr im Journaldienst-Kammerl (01.135).
Solltet ihr außerhalb dieser Öffnungszeiten etwas brauchen, könnt ihr gern einem RV-Mitglied auflauern ;)
Unsere aktuelle Skriptenliste findet ihr an der Tür, solltet ihr einmal Beratung außerhalb der Journaldienstzeiten benötigen, kontaktiert uns einfach.

Die Basisgruppe Mathematik

Positiv orientiert und aufgewachsen in den Basisgruppen, tun wir uns schwer mit der (herrschenden) Ordnung, treffen uns zu offenen Plena, sind verliebt in Freiraum und Konsens, emanzipieren uns, betreiben Widerstand, legen uns mit gesellschaftlichen Normzuständen an, denken gern über viele Tellerränder hinaus ...
Die Basisgruppe Roter Vektor sieht sich als politische Gruppe, die unabhängig von jeglichen "etablierten" Fraktionen und Parteien steht. Uns liegen vor allem mehr Mitbestimmung, Studienverbesserungen und unsere Grundsätze am Herzen, sowohl inner- als auch außerhalb der uni-politischen Landschaft. Dabei stellt der Rote Vektor schon länger die überwiegende Mehrheit der Studierendenvertretung Mathematik und Physik, und versucht dort im Rahmen der Kommission und Gremien die Studierenden bestmöglich zu vertreten.
Dazu treffen wir uns einmal in der Woche, im RV-Raum C202, bei dem jede/r herzlichst eingeladen ist sich einzubringen. (siehe dazu Plenum)

Unsere Grundsätze

Basisdemokratisch

Basisdemokratie bedeutet für uns den Versuch, Hierarchien abzubauen und beständig zu hinterfragen. Ein wesentliches Element besteht darin, dass sich Entscheidungsfindungsprozesse breitestmöglich und konsensual gestalten (offenes Plenum) und nicht, wie in herkömmlichen demokratischen Strukturen, eine Minderheit zwangsläufig immer überstimmt wird.

Feministisch

Unsere Gesellschaft ist nach wie vor stark patriarchal geprägt. Wie in allen Lebensbereichen gilt auch an Universitäten das Männliche als Norm. Unser Anspruch ist, durch gezielte Maßnahmen wie Frauenförderung, Sichtbarmachen von Frauen in Forschung und Lehre, geschlechtsneutrale Sprache oder bewusste Bevorzugung von Frauen diese Herrschaftsverhältnisse aufzuzeigen und zu überwinden.

Antirassistisch/Antifaschistisch

Österreich ist geprägt von mehr oder weniger explizit rassistischen und autoritären Strömungen, welche sich auch in der politischen Landschaft widerspiegeln. Das neue Asylgesetz zeigt, wie gesellschaftsfähig derartiges Gedankengut immer noch ist. Dagegen treten wir inner- und außeruniversitär entschieden auf, und bieten antirassistischen und antifaschistischen Organisationen Unterstützung und Raum. Gleichzeitig bedeutet für uns eine kritische Beschäftigung mit Rassismus auch, die eigene Eingebundenheit in strukturelle Rassismen zu problematisieren und damit verbundene Privilegien zu hinterfragen.

Unabhängig

Im Gegensatz zu den meisten ÖH-Fraktionen, die Vorfeldorganisationen bestehender Parteien sind, sind die Basisgruppen parteiunabhängig. Das bedeutet, dass wir keinen finanzkräftigen Apparat im Rücken haben, aber auch, dass wir frei von bundespolitischen Überlegungen agieren können und uns nicht nach Vorgaben einer übergeordneten Hierarchie richten müssen.

Emanzipatorisch

Wir versuchen den Raum der Universität zu nutzen, um gegen herrschende und ausgrenzende Strukturen aufzutreten, die sich sowohl in der Gesellschaft als auch in der Wissenschaft manifestiert haben. Zudem heißt für uns emanzipatorische, fortschrittliche Politik zu betreiben, uns nicht mit Stellvertreter Innenpolitik zu begnügen, sondern Studierende als AkteurInnen der Politik zu sehen und Wege größtmöglicher Partizipation zu eröffnen.

Antiheternormativ 

“Normal” ist nicht das Gleiche wie häufiger: das sieht man ganz leicht am Beispiel von Linkshändigkeit. Obwohl nur etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Bevölkerung LinkshänderInnen sind, würde kaum jemand eine linkshändige Person als nicht normal oder gar abnormal bezeichnen. Es handelt sich hier nämlich um “normative Begriffe”, also Begriffe, die nicht sagen wie etwas ist, sondern wie etwas sein soll.

Heteronormativität bezeichnet die Vorstellung, dass der “Normalzustand” des Menschens einer ist, in dem maskuline Männer feminine Frauen lieben und umgekehrt. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass es sich hier wieder keineswegs um eine statistische oder biologische Aussage handelt sondern eben um eine normative: Dieser “Normalzustand” wird als natürlich und erstrebenswert dargestellt und so werden alle Menschen, die ihr Leben nicht in ein solches System einordnen wollen oder können ausgegrenzt und benachteiligt.

Leider ist diese Norm in unserer Gesellschaft immer noch sehr kräftig. Deshalb müssen wir immer wieder die Starrheit und Einengung einer solchen Weltanschauung aufzeigen und dagegen eintreten.

Für eine freiere Gesellschaft für alle!
 

Das Plenum

Unser wöchentliches Plenum findet im Vektorraum C202 statt, bei dem jede und jeder eingeladen ist sich zu beteiligen und mit zu reden. Dabei sind alle TeilnehmerInnen gleichberechtigt – jede Meinung zählt!

Das nächste Plenum findet voraussichtlich am Mittwoch den 8. Mai um 19 Uhr im Vektorraum statt.

Abwechselnd findet das Plenum Mittwochs und Donnerstags dieses Semester statt.

Das Erstsemestrigentutorium SS2013


Gerade nach Wien gekommen oder schon in Wien aber trotzdem Lust
eure MitstudentInnen besser kennen zu lernen?
Keinen Plan wo die Bibliothek ist, wo es gratis Kaffee gibt oder wo sich der Hörsaal D101 befindet?

Diese Probleme sollten der Vergangenheit angehören!
Für dieses Semester ist es leider schon zu spät, aber im kommenden Semester (März-April) bietet der RV ein Sommererstitut an.  Meldet euch einfach früh genug und wir setzten auch auf die Erstitut-Newsletterliste.

Am Anfang des Tutoriums, dass etwa ein Monat laufen soll, lernt Ihr eure MitstudentInnen kennen und euch in der Fakultäts/Studienalltag zurecht finden. Später wirds dann verspielt und filmig! Das Erstsemestrigen Tutorium ist das, was wir oder IHR daraus macht. Also kommt vorbei und wir führen euch in die tiefsten Tiefen des Kannichenbaus.

Kontaktdaten des Roten Vektors

Ihr erreicht uns über viele verschiedene Kanäle,
persönlich am Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1. OG, Zimmer 01.135 und Zimmer 01.136 in 1090 Wien
telefonisch unter 01-4277-19660 (oder  01-4277-19662)
Um zu garantieren, dass wirklich jemand da ist (oder abhebt), Anrufen und Vorbeikommen am besten nur zu den Journaldienst-Zeiten (Mo-Do, 10-15 Uhr)
sowie auf den sozialen Netzwerken unter
und manchmal auf Twitter