Freitag, 27. Dezember 2013

Mailadresse funktioniert vorläufig nicht mehr

Liebe Leute,

wir haben gerade festgestellt, dass offenbar seit Anfang Dezember unsere Mailadresse (strv-math@univie.ac.at) nicht mehr funktioniert. Wir bemühen uns bereits um die Beseitigung des Fehlers und werden hier natürlich verlautbaren, sobald wieder alles beim Alten ist.

Vorläufig bitten wir euch daher, uns entweder über Facebook oder über unsere GMail-Adresse zu kontaktieren.
Habt bitte Verständnis dafür, wenn wir jetzt in den Weihnachtsferien nicht sofort auf eure Anfragen antworten können.

Es wünscht euch eine schöne Ferienzeit und einen guten Jahreswechsel

Euer <=Roter Vektor=

Sonntag, 15. Dezember 2013

Aufruf zur Demonstration gegen die Auflösung des Wissenschaftsministeriums!

Nicht nur die ÖH Uni Wien, sondern auch wir rufen zur Teilnahme an den Demos morgen und übermorgen auf!

***Demonstration gegen die Auflösung des Wissenschaftsministeriums
Dienstag, 17. Dezember 2013
16:30 Beginn: Haupteingang der  Uni Wien

***Kundgebung zur Angelobung der Bundesregierung
Montag, 16. Dezember
10:00, Ballhausplatz

***Trauerkundgebung um das Wissenschaftsministerium
Montag, 16. Dezember
12:30, Wissenschaftsministerium, Minoritenplatz 5

Am Dienstag ab 16 Uhr zieht das Fehlen in Lehrveranstaltungen keine Konsequenzen nach sich, wenn man an der Demo teilnimmt, da die Uni Wien die Proteste offiziell unterstützt!!



"Die Hochschulen haben bald keinen Platz mehr in der Regierung. Das Wissenschaftsministerium soll aufgelöst und ins Wirtschaftsministerium eingegliedert werden. Das hat die neue Regierung am Freitag öffentlich gemacht. Zukünftig wird der Wirtschaftsminister für die Hochschulen zuständig sein. Die ÖH Uni Wien tritt entschlossen gegen die geplante Fusion auf. Auf dem Spiel steht die freie Wissenschaft!

Die Auflösung des Wissenschaftsministeriums ist ein weiterer gefährlicher Schritt in Richtung Ökonomisierung der Bildung. Wir sehen die Eingliederung als Strategie der Regierungsparteien von anderen Patzern im Regierungsabkommen abzulenken. Sie will so auch Fehlentscheidungen und jahrelangen Stillstand in der Hochschulpolitik kaschieren (Kürzung der Familienbeihilfe, keine Anhebung der Studienbehilfe, um nur weniges zu nennen).

Mit dem "parteilosen" Karlheinz Töchterle, seit 2011 Wissenschaftsminister, versuchten sich die Regierungsparteien bereits vor ihrer Verantwortung in der Hochschulpolitik zu drücken. Nun soll dieses für sie leidige Thema wohl ganz begraben werden und gänzlich von wirtschaftlichen Agenden bestimmt werden: Für ein Wirtschaftsministerium wird es so um ein Vielfaches einfacher, mit ökonomischen und neoliberalen Argumenten die Hochschulen und Studierenden weiter einzuschränken.

Den Studierenden und mit ihnen deren Vertreter*innen, die ÖH, wird in einem geschickten Schachzug die direkte Ansprech- und Verhandlungspartner*in in der Regierung genommen. Studentische Mitbestimmung wird damit noch weiter reduziert. Diese Tendenz, die vor 11 Jahren im Zuge des neuen Universitätsgesetzes und damit einhergehenden massiven Einschränkungen der Mitbestimmung auf allen Ebenen begann, findet heute ihren vorläufigen Höhepunkt!

Gelegenheit zu Protest gibt es kommenden Montag und Dienstag

Nehmt eure Freund*innen, Trillerpfeifen und Transparente mit!

Wir sehen uns auf der Straße!"


Wir möchten diesen Text der ÖH Uni Wien mit einer Abschlussanmerkung versehen:
Seit Jahren schon wird mit guten Gründen von verschiedenen Stellen gefordert, dass Wissenschafts- mit dem Unterrichtsministerium zusammenzulegen. Bildung muss insbesondere in der Politik ganzheitlich gedacht werden! Das sieht man gerade jetzt, da es um die neue Pädagog*innenausbildung geht, aber Dienstrecht und Curriculaänderungen getrennt voneinander verhandelt werden, obwohl beide voneinander abhängen.
Die Verlagerung der BMWF-Agenden in das Wirtschaftsministerium ist daher ein direkter Schlag ins Gesicht aller Menschen, die sich in den letzten Jahren um diese Dinge Gedanken gemacht haben.
Umso mehr fordern auch wir alle Studierenden auf, an den genannten Veranstaltungen am 16. und 17.12. teilzunehmen!


Facebook-Seiten zum Thema:
* Für die Einführung des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung
* Österreich braucht ein Wissenschaftsministerium

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Liebe Erstsemestrige und andere EMA-Prüflinge!


Die letzte Chance eure Fragen zum Stoff der Einführung in das Mathematische Arbeiten-Vorlesung vor der StEOP-Prüfung am Dienstag beantworten zu lassen habt ihr

Montag den 16.12
ab 18. Uhr im Besprechungsraum 2.137 (2. Stock)


bzw.


Miittwoch den 18.12
ab 17 Uhr im Besprechungsraum 2.137 (2.Stock)

Wir freuen uns auf euch, und wünschen euch alles Gute für die Prüfung,
Roter Vektor Mathe

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Gemütliches Punschtrinken nach der EMA-Prüfung


Liebe Erstsemestrige,

wir laden euch herzlich zum gemütlichen Punschtrinken nach der Steop-Prüfung nächsten Donnerstag ein.

Wann: 19.12. 2013 ab 14 Uhr
Wo: Vektorraum (01.136)

Alle, die gerade die Prüfung gemacht haben, bekommen den ersten Punsch als Belohnung geschenkt!



http://www.hilfreich.de/sites/default/files/imagecache/article_image/images/Weihnachtspunsch_chirstmas_punch_spice.jpg











Wir freuen uns, auf einen schönen Ferienbeginn mit euch anzustoßen!

Bis Donnerstag,

euer <=Roter Vektor Mathe=

Dienstag, 10. Dezember 2013

Liebe Studierende, kommt zum Stammtischtreff des Roten Vektor Mathematik!
Man sieht sich diesen Freitag (13.12.) ab 20 Uhr im GRU Rögergasse/Stroheckgasse, 1090 Wien.
Wir freuen uns auf euch!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

***Positionierung der Zentrumsvertretung & Basisgruppe Lehramt an der Uni Wien sowie des Roten Vektors zur Demonstration gegen das neue Lehrer*innendienstrecht am 5.12.13***

Was: Demo gegen das neue LehrerInnendienstrecht
Wann: 5.12.13 um 18:00
Wo: Treffpunkt bei der Unirampe (Hauptgebäude)

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Anmerkung:
Da sich der Rote Vektor in Sachen LehrerInnendienstrecht mit der neuen Zentrumsvertretung und Basisgruppe Lehramt (ZVLA/ BLA) einig ist und da Leute von uns dort persönlich mitarbeiten, leiten wir in Sachen Positionierung zur Demo ihren Text hiermit weiter. Auch wir rufen zur Demoteilnahme auf, unterstützen aber die Hinweise und Bedenken der ZVLA/BLA, die unten folgen.
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Ohne uns gänzlich mit der Initiative für ein faires LehrerInnendienstrecht (IFLD) zu solidarisieren, rufen wir, die Zentrumsvertretung und Basisgruppe Lehramt, zur Teilnahme an der Demo gegen das neue LehrerInnendienstrecht am DO 5.12.13 auf.

Wir gehen mit einigen Kritikpunkten und Forderungen, die die IFLD anführt, konform; so unterstützen wir die Forderung nach einer Ausfinanzierung und einer wirklichen Reform des (Hoch-)Schul- und Bildungssystems. Bildung ist keine handelbare Ware, sondern gehört losgelöst von ökonomischen Zwängen. Eine "Budgetkonsolidierung" oder Sachzwänge wie der "LehrerInnenmangel" können keine hinreichenden Gründe für die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung sein. In diesem Sinne unterstützen wir die Kritik der IFLD.

In Fragen des Master-Abschlusses sind wir mit der IFLD uneins. Der Master muss direkt an den Bachelor anschließen! Eine berufsbegleitende Ausbildung darf nicht verpflichtend sein, sondern soll lediglich als Alternative angeboten werden. Der Masterabschluss muss weiters in jedem Fall zu PhD/Doktorats-Studien an Universitäten und Pädagogischen/Fachhochschulen berechtigen.

Der Hauptschwerpunkt der Lehramtsvertretung ist eine studierendenfreundliche Implementierung der PädagogInnenbildung Neu an der Universität Wien, an welchem aber das Dienstrecht vor allem in Bezug auf den Master einen erheblichen Anteil hat. So lässt das Dienstrecht offen, wann die Induktionsphase im Rahmen der Ausbildung angesiedelt sein muss und in welchem Ausmaß im Sinne der Unterrichtsverpflichtung diese absolviert werden soll.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Forderungen aus unserer Sicht nicht weit genug gehen. Eingegangen wird im Rahmen der IFLD-Kritik nur auf die Verschlechterungen, die das neue Dienstrecht mit sich bringt, nicht aber auf Probleme, die schon zuvor im Raum standen, z.B. fehlendes Zusatzpersonal für persönliche und psychologische Betreuung der Schüler*innen und Lehrer*innen an jeder Schule, die fehlenden Anreize und mageren Angebote und Verpflichtungen für regelmäßige Weiterbildungen. Auch über die Probleme mit der Umstellung der Lehrer*innenausbildung wird - abgesehen von der Problematik des berufsbegleitenden Masters - kein Wort verloren, obwohl die künstliche Aufspaltung der Ausbildung in einen Bachelor- und einen Masterteil sowie andere Verrücktheiten grundsätzliche (totgeschwiegene) Probleme bleiben.

Wir möchten zuletzt darauf hinweisen, dass wir nicht alle Gruppen und Personen, die sich an der Arbeit der IFLD beteiligen, unterstützen. Mehrere beäugen wir sehr kritisch; mit einigen wäre eine Zusammenarbeit für uns undenkbar. Das Anliegen der Demonstration wiegt für uns jedoch schwerer als diese Tatsache - und daher rufen wir nicht nur zum kritischen Diskurs der ganzen Thematik auf, sondern trotz und wegen allem auch zur Teilnahme an der Demo!

Wir fordern eine strikte No-Flag-Policy, um eine Vereinnahmung der Demo durch Gruppen, Parteien o.ä. zu vermeiden!

Einige unserer Forderungen:
  • Ausfinanzierung des gesamten Bildungsbereichs und ein Dienstrecht, das kein Sparpaket ist!
  • Zwei Möglichkeiten für den Master: einen direkt an den Bachelor anschließenden, einen berufsbegleitenden - beide müssen zum Doktorat befähigen.
  • Die Zulassung zum Master darf nicht von der Induktionsphase abhängen.
  • Ein Dienstrecht ersetzt keinen Systemdiskurs.


Wann: 5.12.13 um 18:00
Wo: Treffpunkt bei der Unirampe (Hauptgebäude)
Infos: gibt's unter https://www.facebook.com/basisgruppe.lehramt?fref=ts , http://www.univie.ac.at/zv.lehramt/ sowie unter http://ifld-blog.at/?p=184


Eure ZV/BLA
Euer <=Roter Vektor=