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Die Aktionsgemeinschaft

Vor vier Jahren entsand die Aktionsgemeinschaft ScheinkandidatInnen um kleine Studienvertretungen am Campus zu übernehmen [1], vor zwei Jahren dann die AG-leaks am Juridicum welche kaum Konsequenzen hatte [2], dieses Jahr soll es trotz der Skandale der Vergangenheit für die Aktionsgemeinschaft dann wirklich klappen auf BV- und UV-Ebene. Zur Not auch mit Gewalt. Daher droht die Aktionsgemeinschaft dem VSStÖ mit Hinblick auf eine mögliche gemeinsame Koalition mit der Alternative, die ÖH abzuschaffen. Blöd nur, dass es davon anscheinend einen Audiomitschnitt gibt. [3] Das Vorstandsmitglied verschwand dann auch ganz schnell von der Homepage, man ist anscheinend auf Schadensbegrenzung aus. [4] Für uns ist dieses Demokratieverständnis jedoch nicht wählbar. Wir sagen daher: geht wählen, aber setzt auf UV- und BV-Ebene eure Stimme mit bedacht. [5] [1] leider kommt es immer wieder vor, dass sich für eine STV-Wahl keine KandidatInnen finden lassen. So zum Beispiel dieses Jahr in Koreanologie un...

Aktionsgemeinschaft, NoMaam und das Gendern: Vom Rechtsruck der Gesellschaft zum Rechtsruck in der ÖH?

Die Aktionsgemeinschaft ist 2015 knapp die stärkste Einzelfraktion an der Uni Wien geworden. Trotz Verlusten auf Bundesebene stellten sie auch dort die stärkste Fraktion. Viele Universitäten wie die WU (auch wenn es hier Tricks gab [1]) oder Leoben sind fest in ihrer Hand. Und eben diese Aktionsgemeinschaft tritt in diesem Wahlkampf wieder öffentlich gegen das Gendern auf. Nach einer “Umfrage” wollen “Drei Viertel nicht, dass sich das Gendern von Arbeiten auf die Beurteilung auswirkt” [2]. In Folge dessen wurde dieses Thema ins Programm aufgenommen. Dieser Beitrag soll nun nicht das Gendern an der Universität rechtfertigen. Wir denken nämlich eigentlich, dass dies 2017 nicht mehr möglich ist. Es gibt da draußen genug Artikel, die das Gendern nicht nur wissenschaftlich rechtfertigen und begründen [3]. Wir wollen unseren Unmut zum Ausdruck bringen, dass eine so große Fraktion den Ruck in Richtung RFS macht. Das Abschaffen des Genderns im wissenschaftlichen Betrieb war nämlich lan...